Skriptum:Allgemeine Psychologie I (Vitouch Vitouch)
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Empfehlungen:
? Einführungsbücher ?Psychologie? (zB: Zimbardo & Gerrig ,Mayers)
? Journals ?Psychological Review?; ?Annual Review of Psy.?
? Kongressbeiträge = am aktuellsten, aber nicht so fundiert!, bzw. überprüft
Inhaltsverzeichnis |
EINFÜHRUNG
Teilgebiete
- Wahrnehmung & Aufmerksamkeit
- Gedächtnis
- Lernen
- Denken & Problemlösung
- SpracheEmotion
- Motivation
- Bewusstsein
- Handlungskontrolle & Psychomotorik
Modelle der wissenschaftlichen Psychologie
? Biopsychologisches Modell
? Behavioristisches Modell (-Lerntheorie erst im II. Teil)
? Kognitives Modell
? Evolutionäres Modell
Methodik
? Das psychologische Modell
GEDÄCHTNIS
Test: 1 ? Münze aufzeichnen
?Gedächtnisproblem?
? Prospektives (vorausschauendes) Gedächtnis
o Kann durch Überarbeitung, -lastung, Stress? beeinträchtigt sein
o Zuständig dafür, dass Dinge einem einfallen, wenn sie benötigt werden
? Externalisiertes Gedächtnis
o Organiser
o To-do-Liste (häufig kontrolliert)
o Früher: Knopf im Taschentuch
Mentale Repräsentationen
= Dinge visuell merken (? photographisches Gedächtnis ? Eidetiker)
?Rain man? ? bei Autisten tritt das Phänomen der Eidetiker vermehrt auf
Mnemotechniken
= bestimmte Formen der Gedächtniseinprägung, verwenden Gedächtnistricks
?subitizing? = plötzlich, schlagartig
= auf einen Blick die Größe einer Menge erfassen
? nur bis zu bestimmter Größe / Menge; (bis ~ 12)
NORMOTHETIK
? nomos (gr.) = Gesetz
Disziplinierung von den Gesetzmäßigkeiten
= versucht, Gesetzmäßigkeiten ? die allen gleich sind ? zu beschreiben
IDIOGRAPHIK //Psychopahtologie = Veränderungen mit Krankheitswert
? idios = was einzelnen, Individuen eigen ist
Persönlichkeitspsychologie
Interindividualpsychologie = das ?hochbesondere? einer Person zu entdecken (mittels Studie)
Wie funktioniert Gedächtnis?
? WISSENSREPRÄSENTATION ? Umcodierung (nach analog/digital)
? CD-Signal ohne Qualitätsverlust
? MP3 ? Komprimierung mit tragbarem Qualitätsverlust (lediglich Ober-töne werden ausgespart)
Gedächtnis:
o Wesentliches merken, Details gehen verloren
o Schematische (=bedeutungsmäßige) Anteile
? SCHEMATISCH (Was ist typisch [für Münzen]?)
o Wert
o Prägedatum
o Euro-Zeichen
o Nationales Symbol
o Berühmtheit (Wolferl), Unterschrift
o Jahreszahl
o Österreichische Flagge
= schematisch ableitbar!
ERGONOMIE = Lehre der guten Benutzbarkeit (von Dingen)
= USABILITY
Merk- / Gedächtnisprozesse
Auf 3 Ebenen:
1. ENCODIERUNG
Signal, längerfristig merken
2. SPEICHERUNG
3. ERINNERN / ABRUF / RETRIEVAL (wieder zurückholen)
Recognition (=Wiedererkennung) von Dingen
= leichter als Dinge zu visualisieren
= umfangreiche Fähigkeit
Beispiel:
Dia-Experiment ? 2 Blocks à 10.000 Bilder; im 2. Block: 5.000 alte & 5.000 neue Bilder
Welche waren schon im ersten Block? ? Trefferquote bei 90%
Change Blindness = eher Wahrnehmungs- als Gedächtnisphänomen
?Veränderungen (in Bild) langsam / allmählich (von Blau ? Grün)
? Wechsel wird nicht bemerkt
Shepard Scale = wig ansteigender Ton;
? Grundtöne // mit Obertonspektrum; durch neu eingeführte Subtöne
= illusorische Treppe
Demonstration ? Shepard Scale (nach Walter Shepard) = akustisch
? Sinus-Schwingungen in mehreren Oktaven (übereinander) verschoben
? Lautstärken
? Am lauesten im mittleren Tonbereich
? Je weniger Oktaven, desto deutlicher der Unterschied
Sinus-Ton = einzelner Ton
? kommt in ?herkömmlicher? Musik nicht vor; Instrumente = Schwingen immer
andere Töne mit
Wahrnehmung ? funktioniert automatisch
?Das Wissen um eine Täuschung hebt die Täuschung nicht auf!?
- gehorchen in kognitivem Erfahren auch bestimmten Gesetzmäßigkeiten
z.B.: die Emotion ANGST ? man kann sich nicht vornehmen keine Angst zu haben!
?Mondtäuschung?
= Mond nah am Horizont ? sieht riesengroß aus, und je mehr er ?aufgeht?, desto kleiner scheint er
VERGESSEN
? perfektes Gedächtnis = alles merken, was wahrgenommen wird
?Mr. Total Recall? (Co-micwitz)
episodisches Gedächtnis
z.B.: Buch lesen, nicht Inhalt merken, sondern die Umstände (wann, wo, warum, ?)
z.B.: Gerüche können Kindheitserinnerungen auslösen, emotional zurückversetzen
FILTERPROZESSE
? Fokussierung auf ?wichtige Dinge? / Informationen
notwendige Abstraktion ? in der Kindheit ? Grammatikgebäude & Struktur von Sprache erlernen
Nürnberger Trichter
? auf synthetischer Basis
= Tablette; für 2 Stunden ALLES aufnehmen, ohne irgendein Detail zu vergessen
= ?Lerndroge?
exzitatetisch = erregend = Neuronen werden stimuliert
memory enhancers = werden noch erforscht
? Proglematisch:
o geringe Überdosierung = toxisch
o negative Erlebnisse, die sich während dieser Zeitspanne ereignen, können nie wieder vergessen werden!
Flashbulb memories (FBM)
= Blitz- / Schlaglichterinnerung ~ Polaroid-Kamera
Psychologie = bei emotional besonders anregenden Ereignissen
? besonders lebhaft an Rahmenbedingungen erinnern
Untersuchung:
? mit Medienberichten
z.B.: JFK-Attentat
Amerikaner = erinnern sich meist recht genau
? was geschehen ist
? wo sie waren
? detailliert und bildhaft
WIESO? Plausibilitätserklärung
= Beispiel: lebensgefährliche Situation ? vorteilhaft, sich die Situation einzuprägen
? als Vorsorge a) Situation verhindern können oder
b) Fluchtmöglichkeiten auszuforschen
Evolution ? entweder Überleben oder Fortpflanzung
(Beispiel: Kitzsteinhorn ? Seilbahnunglück ? Medien)
FBM ? spätere Veränderung von Gedächtnisinhalten
Traumatisches Ereignis ? Verdrängung oder FBM
? Flashbacks = Wiederdurchleben traumatischer Erlebnisse
Psychotraumata
Positive FBM ? vor allem wenn sie mit Fortpflanzung / sexuellen Erlebnissen zu tun hat
Verfälschbarkeit von Gedächtnisinhalten
Kognitive Psychologie = von der allgemeinen Psychologie nicht ganz zu trennen
Emotion = normalerweise nicht als Teil der kognitiven Psychologie
Top-Down ? betrachten erst Phänomen als ganzes, dann zerteilen;
vom Komplexen (z.B.: Sonate) zum Basalen (z.B.: Ton)
Bottom-Up ? aus kleinen Teilen zusammensetzen
Bestimmung von Hörschwellen
In musikalische Psychologie z.B.: Shepard Scale
Willkürbewegung (Libett = NBT 2003)
= Finger bewusst (mit Vorwarnung) bewegen
METAPHYSIK = alles was über physikalisch Erklärbares hinausgeht
Ursprünglich: Aristoteles? 1. Werk hieß ?Physik?,
sein 2. = ?Metaphysik? (= philosophische Betrachtungen)
WIENER KREIS (Mitglied u.a. Otto Neurath)
? Positivismus = Beschreibung der Realität in rein mathematischer Sprache
(= aber unmöglich)
= alles Spekulative zur Metaphysik gezählt
MODELLE DER WISSENSCHAFTLICHEN PSYCHOLOGIE
- Betrachtungsweisen
- Schulen
- Paradigmen
o Wie Psychologie ?zu betreiben ist?
o Welche Methoden, was sind gute Untersuchungen
= auf Thomas Kuhn
Wissenschaftstheorie
? Karl Popper = durch Falsifikation, Theorien widerlegen:
?Ideen kann man nicht beweisen, nur zeigen, dass sie nicht nicht stimmen!?
Theorien (werden besser) = durch Paradigmen an Realität herankommen,
die ?ultimative? Wahrheit ist nicht zu erreichen / beweisen
? Popper = von eigenen Schülern kritisiert (z.B.: Feierabend war radikal-surrealistischer Psychologe [z.B.: Existiert der Raum noch, nachdem ich ihn verlassen habe?])
Science Wars = in 80er/90er
= gibt?s überhaupt eine beschreibbare Wahrheit?
Kuhn ? beschreibt, wie Schulen sich entwickeln / sich ablösen
- Bestimme Paradigmen in Wissenschaften,
- Jedes Paradigma zeigt nach gewisser Zeit Anomalien (Eigenarten)
[welche in Naturwissenschaften sehr klar sind]
Anomalien ? Dinge, die nicht mehr in eigenes Modell hineinpassen = Schulen decken nicht
alles ab
? Paradigmenwechsel
verschiedene Vertreter = in bestimmten Schulen angesiedelt
? gehen auf Generationen über, überzeugendste Paradigmen setzen sich durch
Vertreter ?sterben aus? ? ?they don?t die, they just slowly fade away!?
BIOPSYCHOLOGISCHES MODELL
= Schnittstelle zu Naturwissenschaften
Prozesse auf Ebene des Gehirns
? Kommunikation, Wahrnehmung
? Bei anderen Spezies
Gehirn ? im Sagitalschnitt (sagital = Pfeil) = in der Mitte durchgeschnitten
? disenzifal (Gehirnrinde = glatt) = bei z.B.: Fisch/Frosch
?gefaltetes Gehirn? (aufgrund der Schädelgröße bei Geburt!) = mehr Platz
zerebraler Cortex ? Gehirnrinde
neuronale Grundlagen ? psychologische Prozesse beschreiben
funktionale Verfahren: PET; fMRI
= wo Aufgaben bearbeitet werden (z.B.: Farberkennung = im Hinterhauptslappen)
KLINISCHE NEUROPSYCHOLOGIE
Untersuchungszugang
= Patienten mit Hirnverletzungen
? wo liegt der Schaden (mit CT ? Computertompgraphie)
WERINGE ? Rezeption von Sprache
PIERRE P. BROCA
Untersuchte Personen mit Sprachstörungen
? bei Obduktion (postmortem) = bestimmtes Areal im Gehirn geschädigt
= BROCA-AREAL (? später fand man heraus, dass Sprache/Spracherkennung auch
in anderen Teilen des Gehirns stattfinden, und dass Broca-Areal
auch für andere Bereiche zuständig ist)
Phonologie = Bedeutung von Silben
Demonstration ? Shepard Scale (nach Walter Shepard) = akustisch
? Sinus-Schwingungen in mehreren Oktaven (übereinander) verschoben
? Lautstärken
? Am lauesten im mittleren Tonbereich
? Je weniger Oktaven, desto deutlicher der Unterschied
Sinus-Ton = einzelner Ton
? kommt in ?herkömmlicher? Musik nicht vor; Instrumente = Schwingen immer
andere Töne mit
Wahrnehmung ? funktioniert automatisch
?Das Wissen um eine Täuschung hebt die Täuschung nicht auf!?
- gehorchen in kognitivem Erfahren auch bestimmten Gesetzmäßigkeiten
z.B.: die Emotion ANGST ? man kann sich nicht vornehmen keine Angst zu haben!
?Mondtäuschung?
= Mond nah am Horizont ? sieht riesengroß aus, und je mehr er ?aufgeht?, desto kleiner scheint er
VERGESSEN
? perfektes Gedächtnis = alles merken, was wahrgenommen wird
?Mr. Total Recall? (Co-micwitz)
episodisches Gedächtnis
z.B.: Buch lesen, nicht Inhalt merken, sondern die Umstände (wann, wo, warum, ?)
z.B.: Gerüche können Kindheitserinnerungen auslösen, emotional zurückversetzen
FILTERPROZESSE
? Fokussierung auf ?wichtige Dinge? / Informationen
notwendige Abstraktion ? in der Kindheit ? Grammatikgebäude & Struktur von Sprache erlernen
Nürnberger Trichter
? auf synthetischer Basis
= Tablette; für 2 Stunden ALLES aufnehmen, ohne irgendein Detail zu vergessen
= ?Lerndroge?
exzitatetisch = erregend = Neuronen werden stimuliert
memory enhancers = werden noch erforscht
? Proglematisch:
o geringe Überdosierung = toxisch
o negative Erlebnisse, die sich während dieser Zeitspanne ereignen, können nie wieder vergessen werden!
Flashbulb memories (FBM)
= Blitz- / Schlaglichterinnerung ~ Polaroid-Kamera
Psychologie = bei emotional besonders anregenden Ereignissen
? besonders lebhaft an Rahmenbedingungen erinnern
Untersuchung:
? mit Medienberichten
z.B.: JFK-Attentat
Amerikaner = erinnern sich meist recht genau
? was geschehen ist
? wo sie waren
? detailliert und bildhaft
WIESO? Plausibilitätserklärung
= Beispiel: lebensgefährliche Situation ? vorteilhaft, sich die Situation einzuprägen
? als Vorsorge a) Situation verhindern können oder
b) Fluchtmöglichkeiten auszuforschen
Evolution ? entweder Überleben oder Fortpflanzung
(Beispiel: Kitzsteinhorn ? Seilbahnunglück ? Medien)
FBM ? spätere Veränderung von Gedächtnisinhalten
Traumatisches Ereignis ? Verdrängung oder FBM
? Flashbacks = Wiederdurchleben traumatischer Erlebnisse
Psychotraumata
Positive FBM ? vor allem wenn sie mit Fortpflanzung / sexuellen Erlebnissen zu tun hat
Verfälschbarkeit von Gedächtnisinhalten
Kognitive Psychologie = von der allgemeinen Psychologie nicht ganz zu trennen
Emotion = normalerweise nicht als Teil der kognitiven Psychologie
Top-Down ? betrachten erst Phänomen als ganzes, dann zerteilen;
vom Komplexen (z.B.: Sonate) zum Basalen (z.B.: Ton)
Bottom-Up ? aus kleinen Teilen zusammensetzen
Bestimmung von Hörschwellen
In musikalische Psychologie z.B.: Shepard Scale
Willkürbewegung (Libett = NBT 2003)
= Finger bewusst (mit Vorwarnung) bewegen
METAPHYSIK = alles was über physikalisch Erklärbares hinausgeht
Ursprünglich: Aristoteles? 1. Werk hieß ?Physik?,
sein 2. = ?Metaphysik? (= philosophische Betrachtungen)
WIENER KREIS (Mitglied u.a. Otto Neurath)
? Positivismus = Beschreibung der Realität in rein mathematischer Sprache
(= aber unmöglich)
= alles Spekulative zur Metaphysik gezählt
MODELLE DER WISSENSCHAFTLICHEN PSYCHOLOGIE
- Betrachtungsweisen
- Schulen
- Paradigmen
o Wie Psychologie ?zu betreiben ist?
o Welche Methoden, was sind gute Untersuchungen
= auf Thomas Kuhn
Wissenschaftstheorie
? Karl Popper = durch Falsifikation, Theorien widerlegen:
?Ideen kann man nicht beweisen, nur zeigen, dass sie nicht nicht stimmen!?
Theorien (werden besser) = durch Paradigmen an Realität herankommen,
die ?ultimative? Wahrheit ist nicht zu erreichen / beweisen
? Popper = von eigenen Schülern kritisiert (z.B.: Feierabend war radikal-surrealistischer Psychologe [z.B.: Existiert der Raum noch, nachdem ich ihn verlassen habe?])
Science Wars = in 80er/90er
= gibt?s überhaupt eine beschreibbare Wahrheit?
Kuhn ? beschreibt, wie Schulen sich entwickeln / sich ablösen
- Bestimme Paradigmen in Wissenschaften,
- Jedes Paradigma zeigt nach gewisser Zeit Anomalien (Eigenarten)
[welche in Naturwissenschaften sehr klar sind]
Anomalien ? Dinge, die nicht mehr in eigenes Modell hineinpassen = Schulen decken nicht
alles ab
? Paradigmenwechsel
verschiedene Vertreter = in bestimmten Schulen angesiedelt
? gehen auf Generationen über, überzeugendste Paradigmen setzen sich durch
Vertreter ?sterben aus? ? ?they don?t die, they just slowly fade away!?
BIOPSYCHOLOGISCHES MODELL
= Schnittstelle zu Naturwissenschaften
Prozesse auf Ebene des Gehirns
? Kommunikation, Wahrnehmung
? Bei anderen Spezies
Gehirn ? im Sagitalschnitt (sagital = Pfeil) = in der Mitte durchgeschnitten
? disenzifal (Gehirnrinde = glatt) = bei z.B.: Fisch/Frosch
?gefaltetes Gehirn? (aufgrund der Schädelgröße bei Geburt!) = mehr Platz
zerebraler Cortex ? Gehirnrinde
neuronale Grundlagen ? psychologische Prozesse beschreiben
funktionale Verfahren: PET; fMRI
= wo Aufgaben bearbeitet werden (z.B.: Farberkennung = im Hinterhauptslappen)
KLINISCHE NEUROPSYCHOLOGIE
Untersuchungszugang
= Patienten mit Hirnverletzungen
? wo liegt der Schaden (mit CT ? Computertompgraphie)
WERINGE ? Rezeption von Sprache
PIERRE P. BROCA
Untersuchte Personen mit Sprachstörungen
? bei Obduktion (postmortem) = bestimmtes Areal im Gehirn geschädigt
= BROCA-AREAL (? später fand man heraus, dass Sprache/Spracherkennung auch
in anderen Teilen des Gehirns stattfinden, und dass Broca-Areal
auch für andere Bereiche zuständig ist)
Phonologie = Bedeutung von Silben
justification of effort = Rechtfertigung des Aufwandes
Kognitive Dissonanztherorie (nach FESTINGER)
Kontraintuitiv ? conterintuitive
Studie: Teilnehmer mussten ihrerseits Teilnehmer für (fiktives) Experiment, welches zeitin-tensiv & unangenehm war, anwerben = unangenehme Aufgabe
1. Gruppe ohne Entlohnung
2. Gruppe mit Entlohnung
danach: Befragung, was die Teilnehmer (die angeworben haben) von dem (fiktiven) Experiment hielten:
Ohne Belohnung ? besser über Studie gesprochen, um ihren Aufwand zu rechtferti-gen
Attribution = Zuschreibung (in diesem Fall: von Gründen für eigenes Verhalten)
Ernst FEHR ? experimentelle Ökonomie
Lotterie: (lange Diskussion darüber, ob Höhe des Betrages beim Verhalten Rolle spielt)
100%ige Wahrscheinlichkeit ? 10 Cent / 10 Mio. ? gewinnen ? A
50%ige Wahrscheinlichkeit ? 21 Cent / 21 Mio. ? gewinnen ? B
50%ige Wahrscheinlichkeit ? 0 Cent gewinnen ? B
Generalisierbarkeit (? experimenteller Ansatz)
Meinungsforscher = repräsentative Stichproben (engl. = Samples)
Verhaltenstherapie (Behav.) vs. Psychoanalyse
Symptombehandlung Ursachenforschung (nach Psychoanalyse )
Verhaltenstherapie mit operander Konditionierung
? Angststörungen
? Panikattacken
Kognitives Modell
Descartes: ?Cogito (ergo) sum?
Ich denke also bin ich
Ging von ?Matrix-Szenario? aus ? Realität als Vorspiegelung / Simulation
? es muss also jemand da sein, dem etwas vorgespielt werden kann!
cognoscere = erkennen (hat mehrere ähnliche Bedeutungen)
Kognition = mind (Geist/Psyche/mentaler Raum)
= läuft unter bestimmten Paradigmen
60er / 70er ? Kognitive Wende
mentale representations (von Dingen, Menschen, Tieren)
Fähigkeit, über Gedächtnisinhalte Bild konstruktiv zu erzeugen
INFORMATIONSVERARBEITUNGSANSATZ
Denk- & Handlungsabläufe ? stationsweise Verarbeitung ? in einzelne Komponenten zerle-gen
Flussdiagramm:
X
O O
X X X X
ANDERSON ? Briefträgergleichnis
?Was passiert mit dem Brief zwischen schreiben & Ankunft?
INPUT (Wahrnehmung) ? Interne Sortierungsprozesse / Denk- /Verarbeitungsprozesse ? ?Zustellung? ? Verhalten/Handlung
Kognitionen als mentale Bausteine
Reaktion / Ursache
Z.B.: Reue ? Kognition oder Emotion?
Kogn. ? Reue = Handlungsleitend (etw. tun, oder nicht mehr tun)
Mentale Repräsentation ?
Beispiel: Millionenshow ? Frage: Panama ? Pazifik oder Atlantik weiter westlich?
= Rekonstruktion mit mentaler Repräsentation (mentale Landkarte nicht Detailgetreu!)
rein logisch = die Antwort: Atlantik
aufgrund der besonderen geographischen Lage Panamas ist die Antwort jedoch Pazifik
Wien ? Prag: Wien liegt weiter östlich
New York = weiter südlich als Rom (zwischen Rom & Neapel)
Geographische Metrik = Reisedistanzen;
Projektionsproblem = 3 D ? Globus auf 2 D Landkarte übertragen, führt zu
Verzerrungen
HELMUT LEDER
Studie ? Westdeutsche; Luftlinie zu Städten ehem. Westdeutschland / ehem. DDR Städten
? subjektive Distanzvergrößerung zu DDR parallel zur jeweiligen Einstellung
zur Wiedervereinigung
? Negativ = Distanz größer
? Positiv = Distanz kleiner (viell. haben diejenigen durch Reiseerfahrungen
Route / Distanz selbst erlebt)
Studie:
NORMATIVITÄT
= in unterschiedlichen Bereichen der Psychologie, auf logische Probleme ? gute, klare Ant-worten ? nicht einzige Antwort; andere, die nicht der Norm entsprechen
?man muss sich der Norm klar werden
Ist Luftliniendistanz wirklich ein gutes Beispiel?
Oder ist die tatsächliche Erreichbarkeit wichtiger?
Beispiel: Walsatal = Luftlinie klein, aber gut erreichbar?
z.B.: mit Zug (Dauer?)
= Simulationsstudie
1. Informationen über österreichisches Bahnnetz
2. Infos zu europäischen Flugverbindungen (Klu ? Bundeshauptstädte)
Klu ? Graz mit Zug länger als 4 h
Klu ? Berlin Flug 1 ¼ h
Wien Graz Flug/ÖBB/Auto
Reisedauer ist für Reisenden/ Business-Traveler wichtige Metrik
Abweichende Antwort als falsch gewertet
Subjektive Logik
Beispiel:
Jemand will sich ein Auto kaufen, dafür bestimmte Summe investieren =
z.B.: 3 verschiedene Automarken zur Auswahl
Seine Vorstellung: soll möglichst zuverlässig sein
? Pannenstatistik ? Marke X am besten
? Bekannter, der dieselbe Marke fährt, beschwärt sich über Autoprobleme
= nach Norm: diesen einen Fall zu Unfallstatistik der Marke addieren ? X = zuverlässiges Auto ? kaufen!
Einzelfall wichtiger = Dschungelbewohner mit Kindern: ?Wo lass ich sie spielen?? im Fluss oder an Lianen ? Kind eines Freundes wurde von Krokodil gefressen ? Kind nicht im Fluss spielen lassen!!
Bezieht sich auf aktuelle Umweltbedingungen (kürzlich Hochwasser = mehr Krokodile = größere Gefahr)
Denkaufgabe (bis zum 28.11.)
Wir wollen untersuchen wie sich hohe Lernbelastung auf Leistung im Unterricht bei Schul-kindern auswirkt!
WIE / WER untersucht wird ...
Vortragender: Süssenbacher
Olfaktorische Wahrnehmung
Mensch ist Mikrosmatiker (Wesen mit ?geringem? Geruchsnn)
Gegenteil: Makrosmatiker = z.B.: Hund
Der Mensch ist in erster Linie visuell veranlagt!
Geruchssinn als Steuerfunktion
Soziohormone / Pheromone (dirigieren Sexualverhalten)
Prmärgerüche
Schweiß ? besteht hauptsächlich aus Wasser, Salze, Harnstoffe (besonders bei Män-nern; auch alkoholische Stoffe)
Riechepitel in der Nase ? bis 100 Mio. Riechzellen
Mensch kann in (Wohn-)Raum 108 Moleküle erkennen (nicht viel)
Übergangsstelle ? bei erstem Neuron
1. Nervenzelen in direktem Kontakt mit Materie (anders als beim sehen)
2. Modulation (Filterung im vorhinein ? bevor Information das Gehirn er-reicht)
? Verstärkerlernen
Funktioniert nur bei Feuchtigkeit (wie Geschmack)
Myelinisierte (= sehr schnell) ?reflexartiges Riechen?
Neuronen
in Glomeruli ? Synapsen (Verlängerung der Neuronen [verhältnismäßig kurz])
? Riechkolben = Teil des Gehirns
? Paleocortex (= alter Teil des Gehirns)
? Hippocampus (Gerüche verursachen Erinnerung)
? Hippothalamus (thalamus = Zentrum)
? limbisches System (besonders Amygdala!) [Gefahr]
bei Traumata = Wechselwirkung Amygdala ? Hippocampus
? Nervus trigeminus ? Nasenschleimhaut
? Nervus glossophayngeus & Nervus vagus (Riechen aus Rachenraum)
? Orbitofrontaler Cortex (liegt über Augenhöhlen)
was Genuss dient
Olfaktorische Repräsentation
Bestimmte Duftmoleküle müssen zu Rezeptoren passen, damit sie weitergegeben wer-den können
Parientallappen / Scheitellappen (Kreisbewegungen um Geruch wiederzufinden = bei Hund & Wurm...)
Man muss Wahrnehmungsschwelle von Erkennungsschwelle unterscheiden
Riechvermögen ? verschlechtert sich bei niedriger Temperatur
Terretorium ? bei Tieren
Spezifischer Geruch (laut ?Parfum?) in Armbeuge
Eigengeruch ? Entwickelt sich erst in der Pubertät (?sexuelles Erwachen?)
Androsteron (des Mannes) beeinflusst den Zyklus der Frau (bei Paaren)
Gene ? 5 Geruchsrezeptoren beim Menschen;
Vgl. 150 beim Nager
Hyposmie ? geringer Geruchssinn (Schnupfen)
Hyperosmie ? überhöhter Geruchssinn
Parosmie ? Moleküle passen nicht zum ?gerochenen? (z.B.: fauliges als süß identifiziert)
Phantasmosie - wenn Gerüche Phantasien auslösen
Geruchsagnosie ? Riechsystem ist in Ordnung; Verarbeitung im Gehirn funktioniert nicht
Das Parfum
? Tabuisierung von schlechten Gerüchen
? Geruch metaphorisch genommen
? Das ?Alpha? ?Pheromon (Mädchen) ? Zit.: ?das höhere Prinzip?
? In erster Linie visuelle Dinge zur Beschreibung
? Geruch = archaisch & ursprünglich; nicht greifbar;
zuständig für das ES
o Wissen wenig über Geruchssinn; vieles noch unbekannt
Rezeptoren funktionieren (recht) unterschiedlich
- visuell
- olfaktorisch
- auditiv
Geruchssinn = chemischer Sinn
- unterschiedliche ?Wandler? (=Übersetzer)
o Epitelien
o Ohrschnecke
o Stäbchen / Zäpfchen
?Sensory Exotica? (Buch)
magnetischer Sinn angenommen ? zur Orientierung im Raum
Magnetrezeptoren ? magn. Kompass
ohne Rezeptor (Wandler) = kein Beweis (für einen 6.Sinn)
Starke Sensitivität ? Geruchsschwelle niedrig
Teil des Gehirns? für Geruch zuständig =hat sich im Laufe der Evolution auch auf
andere Fähigkeiten spezialisiert
Thalamus ? Schaltsektor im Gehirn / Schnittstelle = Filterungsaufgaben
Früher = Riechbahn geht an Thalamus vorbei ? direkte Informationsverarbeitung
Anfang 90er ? auch Riechbahn ist mit Thalamus ?verschaltet?
Riechorgan = ziemlich direkt mit den entsprechenden Gehirnarealen verbunden
?alarmierende? Gerüche = z.B.: Rauch ? Überlebensrelevante Signale
mentale Repräsentationen
? nach der Kognitiven Wende = auch inneres Verhalten größere Rolle in der Psycho-logie
[Introspektion]
über Reaktionszeit ? Prozesse beschrieben / messen
Steven Kosslyn ? in den 70ern
Mentale Repräsentation = analog?
Vorstellungsbilder der tatsächlichen Wahrnehmung entsprechen
Mit Xenon Pylyshyn = digital !
Musikalische Imagination (imagery)
TRAUM - biologischer Zweck = nicht ganz geklärt; Tagesreste
REM-Phase = scho ab 7 Schwangerschaftsmonat
Träume sind nicht spezifisch menschlich (Hunde / Katzen)
In ?Kognitive Psychologie? (Andersen)
Insel ? Haus / Schilf / Sandbank / Brunnen / Feuerstelle eingezeichnet ? einprägen = Fragen über die Ortsbeziehungen untereinander; = Dauer unterschiedlich lang; je weiter die Stellen voneinander entfernt lagen, desto länger mussten die Probanden nachdenken
? Wahrnehmungsnähe
2 Objekte / Orte miteinander vergleichen = weit voneinander entfernt
Evolutionäres Modell
Früher ? Soziobiologische Psychologie
Verbindung von biologischen Themen mit sozialer Psychologie
Gerüche = Automatismen (in gang setzen)
Anpassungen im Rahmen einer natürlichen Selektion / sexuelle Selektion
Manche Verhaltensweisen haben sich bewährt = beibehalten / vererbt
? Träger des Genoms /dieser Ausstattungen
?Selektionsdruck?
Adaptationen (0Anpassungen) ? preparedness = Verhaltenstendenzen
Biologische Erklärungsweise für menschliches Verhalten
Ablehnende Urteile ? im vorhinein mitbringen
Dinge, die leicht fallen ? auf preparedness zurückzuführen
Starke Gemeinsamkeit (zum Behaviorismus)
o Adaptionen müssen sich in Verhaltensweisen ausdrücken
o Relativ starker Verhaltensfokus
Großer Unterschied
o Anlage ? Umwelt Debatte
Behaviorismus = ?tabula rasa ? Prinzip?
Lern- & Gedächtnisprozesse
Evolutionäre Psychologie ? Dinge sind in ihrem Genom verankert
Interindividuell (Zwischenmenschlich)
Genetisch-Biologische Psychologie = genetische Basis
Spezies (spezifisch)
Evol. Psychologie beschreibt Human nature
Für gewisse Bereiche sind bestimmte psychologische Modelle zur Untersuchung besser / schlechter geeignet!
In höheren kognitiven Prozessen ? Evolutionäre Psychologie Probleme mit deren Erklärung
Z.B.: Sexualität ?
Emotionen ? Basis / Primäremotionen ?
Kognitionen /
Psychologie hat eine kurze Geschichte, aber eine lange Vergangenheit!
Mit Paradigmen verändert sich auch die Perspektive / Definition, was Psychologie ist!
Z.B.: LIEBE auf neuronaler Ebene
Welchen Zweck / biopsychologische bzw. evol. Psychologie
Kognition / Liebesgedichte?
EXPERIMENT Zusammenhang: Lärmbelastung ? Lernleistung
Bedingungen:
? Einflussfaktor
? Wirkvariable UV
? AV
? Messgrößen
Beispiel: LABORexperiment:
Isolierter Raum
2 Gruppen- randomisieren
Vergleichsgruppe: VG ? Treatment (z.B.: Lärm)
Kontrollgruppe: KG ? kein Treatment
VG
30
RANDOMISIEREN
30
KG
= Stichprobe
Warum nicht mit der gleichen Gruppe untersuchen?
Erst ohne Lärm lernen lassen, dann mit.
= Messwiederholungsdesign
within-subjects
between-subjects
Nachteile: Störvariable: Lerneffekt
Zur Kontrolle bräuchte man wieder 2 Gruppen (eine die am 1. Tag ohne Lärm, am 2. mit Lärm lernt; die ander am 1. Tag mit Lärm und am 2. ohne lernt!)
Randomisieren ? weil wir den Einfluss des Lärms KAUSAL interpretieren wollen
Kausaler Zusammenhang
Feld ? Quasi ? Experiment
= keine Randomisierung (weil z.B.: nicht möglich)
meist im Labor
Schulkinder ( mit Lärmbelastung ) aussuchen
? deren Schulnoten als AV
Schulkinder aus dem ländlichen Bereich
Ursächlicher Zusammenhant ? eher nicht
= viele unbekannte Faktoren, systematische Unterschiede
Gorilla ? Video ? ?Gorillaz in our mith?
Experiment von Simons und Chabris; vorhandene Untersuchungen aus den 60ern (?) weiter-geführt;
= Video; 2 Gruppen von Studenten; Schwarz und Weiß gekleidet; Basketball;
Zuschauer bekommen die Instruktion die Zahl der ?passes? zwischen den weißen
Teammitgliedern zu zählen;
während dem Spiel geht ein (schwarzer) Gorilla mitten durch das Bild (passt sein
Schritttempo der Bewegungsgeschwindigkeit der Spieler an)
Mehr als die Hälfte der Zuschauer (voller Hörsaal) hat den Gorilla nicht
wahrgenommen;
wahrscheinlich die, die ihre Aufgabe besonders ernst genommen haben!
= inattentional blindness
inattentional ? abgewendete Aufmerksamkeit (Unaufmerksamkeits- ?) Blindheit
funktioniert wenn:
? mit Instruktion abgelenkt
? kleiner Ausschnitt
? Schwarz-Weiß (Fokus auf Weiß)
? Schritt-Tempo angepasst
? NEISSER (?Wiederaufnahme der kognitiven Psychologie in 60ern)
http://viscog-beckman.uiuc.edu/dfs_lab/demos.html
(oder uivc ?) ? Gorillabeispiel und originale Beispiele
Personenwechsel ? bei ?Kurzfilmen? ? 1.Scene = anderer Schauspieler als in der folgenden
funktioniert wenn:
? Filmausschnitt nicht zu lang ist (in ganzem Film wahrscheinlich zu auffällig)
? Darsteller sich relativ ähnlich sehen (Haarfarbe, Statur, ...)
? mit Schnitt gearbeitet (eh logisch)
? continuitive failure
Feldabhängigkeit
= Kontext ? Sensitivität (Schlechter Fehlersucher beim Suchbild)
= wenn man die Aufmerksamkeit nicht rasch wechseln lassen kann
Selektive Aufmerksamkeit
= wo und wie Instanzen, die Aufmerksamkeitsressourcen lenken ist bisher unbekannt;
Zentrale Frage dahinter: ?Was ist für unser Bewusstsein zugänglich??
?Wie viel Realität nehmen wir wirklich wahr??
2. Frage : Ist diese Wahrnehmungsillusion auch live möglich?
= nur visuell und nicht akustisch möglich
Untersuchungen:
Berührung ?maskieren?, durch Ablenkung
Change Blindness im akustischen Bereich:
Versuchspersonen sollten Rechenaufgaben (von Band) auf Richtigkeit überprüfen;
Anfangs wurden die Rechenaufgaben von einer weiblichen Stimme vorgetragen,
allmählich durch Regulierung in männliche Stimmer ?verwandelt?;
morphing = separate Fotos ?ineinander verwanden? (PC)
Generierung von Untersuchungthemen
(was will ich untersuchen / zur Dipl.arbeit, bzw. Dissertation)
Olfaktorik: fehlt am ende ~
Prüfungsanmeldung im ZEUS /INFOBLATT ( unter uni-klu /Psychologie)
Psychologisches Experiment
Lärmbelastung ? Lernleistung
Wichtigkeit des Randomisierung (? Zufallsstichprobe)
Möglichkeiten:
? Labor-Experiment
? Feld-Experiment = in natürlicher Umgebung untersuchen
Variablen UV & AV
UV = die Einflussvariable, Treatmentvariable, die auf AV einwirkt (bzw. einwirken soll)
= verschiedenen UV?s isoliert voneinander untersuchen können wäre ideal
Additivitätsannahme = Einzelne Komponenten untersuchen können, die miteinander
nicht reagieren!
AV = die Messvariable, die beeinflusst wird
= Kausalzusammenhang
Definition der Variable:
Was ist Lernleistung = Operationalisierung
z.B.: Hunger untersuchen => Hunger = 2 Tage nicht füttern
Lernleistung=Auswendiglernen, Textverständnis, Silben-Lernen (best. Test in best. Zeitraum)
Lärm = kontinuirliches, weißes Rauschen (constant white noise) mit 80 dB, oder
Presslufthammergeräusch / Speed-Metal (Generalisierbarkeit?)
= 2 Untersuchungsgruppen
Gütekriterien des Experiments
= Replizierbarkeit (in der Physik sind Wiederholungen ?leicht? möglich; in
Psychologie nicht;
?Man kann den Kandidaten nicht sagen, dass sie vergessen sollen was sie gerade gese-hen haben und dann den Test noch mal machen!?
Validität
interne externe
Ausschluss Störvariablen
Labor Experiment
realistisch, Ge-neralisierbar-keit Feld Expe-rimen
= Gorilla ? Video = kommt auf die Sichtweise an:
Feld-Experiment ? wenn man ins Kino geht um Reaktion zu untersuchen
Labor-Experiment = weil es künstlich / ?gestellt? ist
Tücke der Kausalzusammenhänge
präformierte Gruppen = Korrelation, aber KEIN Kausalzusammenhang
Personenvariable z.B.: ?-? Vergleich = sind immer präformierte Gruppen (man kann das Geschlecht ja wohl schwer zuteilen)
bis heute herrscht deshalb ein Disput (Gender-Studies?) was biologisch vorgeformt ist & was durch die Erziehung / soziale Treatment geformt wird
[sex & gender] nicht trennbar
Beispiel für Längsschnittstudie:
man müsste Jungen und Mädchen über ca. 10 Jahre aufziehen
in 4 Gruppen unterteilen
1. die Jungen, die nach männlichem Schema erzogen werden
2. die Jungen, die nach weiblichem Schema erzogen werden
3. die Mädchen, die nach männlichem Schema erzogen werden und
4. die Mädchen, die nach weiblichem Schema erzogen werden
Buben
Erziehung
? ?
Mädchen
Erziehung
? ?
= Schluss darauf, was in Genom und was anerzogen!
Wird keiner machen, weil unethisch!
= Eltern finden, die ihre Kinder sowieso dieserart erziehen wollten
= Quasi-Experimentelle Bedingungen (was für Eltern sind das?)
Untersuchung:
Einfluss von Rooming-In auf Mutter ? Kind Bezihung
1. Gruppe: Mütter, die Rooming-In wollen
2. Gruppe: Mütter, die das nicht wollen
= Quasi-Experimentell, da sich die Gruppen ?von Haus aus? wesentlich unter-scheiden
z.B.: hat erste Gruppe andere Einstellung zu Erziehung, dementsprechende Li-teratur gelesen ?
= wäre zufällig zugeordnet / nicht in meiner Hand
Beispiel: Klimawandel (haufenweise Studien, die das ?belegen?)
= Wirkhypothese (FCKW = FluorChlorKohlenWasserstoff)
Gruppe, die Zusammenhänge ?nachgewiesen? haben
- Lobbyisten als Kritiker = Zusammenhang könnte auch zufällig sein,
Temperatur gleichzeitig mit FCKW-Ausstoß steigt!
Vorschlag:
Länderabkommen nach ABA-Design
= Jahr 2007 FCKW erhöht
= Jahr 2008 FCKW sinkt
= Jahr 2009 FCKW erhöht
= Jahr 2010 FCKW sinkt usw.
FCKW-Ausstoß als UV
Beispiel: Rauchen ? Lungenkrebs
Aufschrift auf Zigarettenschachteln (lange gebraucht, bis durchgesetzt)
= Wissenschaftler ? das wäre Scheinkorrelation; Raucher als Introvertierte ? ?in sich hineinfressen? ? deshalb höheres Krebsrisiko
= Korrelation mit Personenfaktor
?versuchte? Tinitustherapie ? als akustische Inattentional Blindness
= funktioniert nicht besonders gut
GEDÄCHTNIS
KZG ? LZG
Wahrnehmung ? Aufmerksamkeit ? Gedächtnis ? Emotionen
Identitätsbildung ? ?Wer bin ich ? Was will ich ? Wo will ich hin - ? ?
? Gedächtnis
Repräsentation, Realitätsverständnis, ?
Steven Ceci (ital.)
Untersuchungen ? Augenzeugenberichte von Kleinkindern auf Authentizität untersucht
Geschichte vom ?Tollpatschigen Sam?
In 3 Phasen:
1. Versuchsgruppe ? zusammengestellte Schulgruppe
? über Wochen Erzählungen vom ?Tollpatschigen Sam? vorgelesen
vorgelesen bekommen
2. Inszenierter Besuch ? angekündigt als Tollpatschige Sam (geht Runde / ohne viel zu tun)
3. (Tage/Wochen) später ? Befragung über den Besuch
?Suggestivfragen? = unterschiedliche Variationen als Antwort
? Kinder bis 4 ~ 50 % = je suggestiver die Fragen, desto eher ?Phantasierereien?
zum Teil von sich aus
zum Teil resistent gegen Suggestivfragen
Gedächtnis = Erinnerung aus Phase 1
Relevanz: Missbrauchfälle
Lüge
Bei Kindern bis ~ 3 ½ / 4 Jahren = bewusstes Lügen relativ selten
THEORY OF MIND
Subjektive Theorie, was in Köpfen von anderen ist/was die anderen wissen
Bei kleinen Kindern (AUT = Wimmer und Perner)
In Entwicklung / bei kleinen Kindern untersuchen
Beispiel:
Barbie / Prinzessin und Drache
? muss sich vor dem Drachen verstecken, weil er sie fressen will;
sagt: wird sie im Haus suchen, sie versteckt sich aber in der Höhle
? bitte nicht verraten!
3 jährige = zum Drachen: ?Sie ist in der Höhle, aber bitte friss sie nicht!?
? können nicht lügen
ursprünglich ? Untersuchung bei Schimpansen
Schoko Schoko
Kind geht
? Kind eines bestimmten Alters (dem das erzählt wird), sagt, dass das Kind die Schokolade im linken Kasten suchen wird, da es vom eigenen Wissenstand ausgeht!
? ab 5 Jahren = nicht mehr (Schoko im rechten Kasten suchen)
Elisabeth Loftus
? auch Erwachene können oft nicht unterscheiden, was sie wirklich gesehen haben, und was aus ihrem Gedächtnis mit späterer Informationszufuhr ?manipuliert? wurde
GEDÄCHTNISIMPLANTATE
Untersuchung:
1. Video von Autounfall
2. Personen füllen Fragebogen aus ? zu Inhalten des Films
Unterschied: KG ? wie schnell fuhren die Autos als sie ineinander krachten
VG ? wie schnell fuhren die Autos, als sie zusammenstießen
3. ein 2. Fragebogen: war zersplittertes Glas zu sehen?
KG ? weniger
VG ? mehr
Behauptung = mit subjektiver Sicherheit
= source misattribution
? Quellenfehlzuordnung
? durch tatsächlich Gesehenem oder durch späteres besprechen = Informationszu-fluss
Wiedererinnerung = Gedächtnisinhalte ?ergänzt?
episodisches Gedächtnis ? wann und unter welchen Umständen etwas passiert ist
Lebhaftigkeit von Erinnerungen ? Authentizität!
?Repressed Memories?
? belastende Erlebnisse in der Kindheit (z.B.: sexueller Missbrauch), durch Therapie
wieder an die Oberfläche zu bingen
Loftus = vertritt den Standpunkt, dass Repressed Memories oft nicht auf reale Situationen
beruhen!
= Personen nicht mehr unterscheiden, was echt und was durch Befragung suggeriert
wurde
? Gedächtnisimplantate
Beispiel:
1. Wiederholtes Wiedererkennen
? im Rechtssystem = bei Identifikation von Übeltätern nicht gestatten
ursprüngliche Begebenheit ODER Fotos in der Kartei wiedererkannt
erst in Kartei durchblättern, dann Gegenüberstellung ? funktioniert nicht!
2. 1926 geborener ? was 80jähriger ?zu wissen glaubt?
?plastische Selbsterfindungsprozesse?
IBSEN ? ?Lebenslüge? = sich selbst erfinden / beschreiben / konstruieren ?
Fehler die man früher gemacht hat ? peinlich ? verändert man / manipuliert die Erin-nerung daran, bis man es selbst glaubt

